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E-Mail-Marketing ist die beste Methode für kleine Unternehmen, um eine dauerhafte Beziehung zu Kund:innen aufzubauen. Mailchimp nimmt unter allen Onlinemarketing-Tools, die wir über viele Jahre benutzen, dauerhaft eine herausragende Stellung ein. Als E-Mail-Marketing-Agentur mit Spezialisierung auf Mailchimp konnten wir uns so einen Namen in dem Bereich machen. Um unseren Kund:innen dauerhaftes und aktuelles Know-how zu gewährleisten, sind wir Teil der Mailchimp & Co. Initiative. Diese ermöglicht E-Mail-Marketing-Agenturen, Fähigkeiten auszubessern und beim Wachstum von Unternehmen zu unterstützen.

Mailchimp & Co. haben in diesem Jahr ihren Benchmark Report 2022 veröffentlicht. An dem Report haben insgesamt 2.000 Agenturen und Freiberufler:innen aus 63 Ländern teilgenommen, die Teil der Mailchimp & Co. Community sind. 

Agenturen punkten mit einem weiten Leistungsspektrum

Der Bericht gibt preis, dass bei  61 % der Agenturen ein:e einzige:r Kund:in 20 % ihres Umsatzes ausmacht. Die Versuchung bei kleinen Agenturen ist da natürlich sehr groß, sich lediglich dann auf diesen zu fokussieren und sehr gute Arbeit zu leisten. Doch das kann in schwierigen Zeiten wie der Corona-Pandemie ein Risiko mit sich bringen. 

Wir sind demgegenüber breit aufgestellt und so manches unserer Mailchimp Neu-Projekte der letzten zwei Jahre profitierte davon. So bieten wir Contentmarketing an, übernehmen die Redaktion oder, wenn Sie Ihre Sichtbarkeit online erhöhen möchten, bieten wir die passenden Ads-Methoden für Ihr Unternehmen an. 

Kundenempfehlungen als Schlüsselfaktor

Die Umfrage ergab weiterhin, dass knapp die Hälfte (48 %) neuer Kund:innen durch die Empfehlung anderer Kund:innen kamen. Eine weitere beliebte Variante, jedoch nicht ansatzweise genau so oft (11 %) kamen durch das Netzwerken. 

Damit zeigt sich, dass sich die Zufriedenheit in Weiterempfehlungen niederschlägt. Durch unser breites Netzwerk an Kund:innen in den unterschiedlichsten Branchen geben wir natürlich auch gerne Empfehlungen weiter. Nur so können wir und Sie weiterwachsen. 

Mit unserem eigenen Produkt- und Shopbewertungssystem Veristore bieten wir Kund:innen die Möglichkeit an, uns öffentlich und für andere zugänglich, eine Bewertung und Empfehlung da zulassen. 

Laut der Umfrage fällt es Agenturen teilweise noch schwer, in die offene Kommunikation mit Kund:innen zu gehen. Wir haben für uns entschieden, dass wir transparent mit Kund:innen umgehen und Probleme in der Marketingstrategie offen ansprechen möchten. E-Mail-Marketing kann sein volles Potenzial erst dann ausschöpfen, wenn andere Bereiche wie bspw. der Onlineshop technisch optimal laufen. 

Bei solchen Erkenntnissen gehen wir gerne auf unsere Kund:innen proaktiv zu und beraten Sie zu möglichen Verbesserungen, um die E-Mail-Marketing-Strategie vollkommen auszuschöpfen.

E-Mail-Marketing-Agenturen während der Pandemie

Der Benchmark Report von Mailchimp & Co. geht weiterhin auf Themen wie interne Marketingstrategien, Personalsuche und Formen von New Work ein. Die zeigen, dass das Thema Remote Work seit 2020 immer mehr Thema wird im Arbeitsalltag und ein wichtiger Bestandteil geworden ist. Noch weit vor der Pandemie haben wir angefangen, unsere Arbeitsstruktur aufzulockern und das Arbeiten vom Home-Office, Café-Office oder Strand-Office zu ermöglichen. Dazu haben wir interne Regeln erstellt, die das digitale Zusammenarbeiten ermöglichen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Marketing-Agenturen ein weiteres Pandemiejahr gut überstanden haben. Sie waren und bleiben ihren Kund:innen eine wichtige Hilfestellung und dürfen darauf stolz sein.

Apropos stolz sein dürfen: Mein Kommentar zu der Frage „What were you most proud of in 2021?“ (worauf waren Sie 2021 am meisten stolz) wurde mit in den offiziellen Abschlussbericht aufgenommen. Das nehme ich zum Anlass, den Beitrag zu beenden.

 

What were you most proud of 2021 von Michael Keukert

„Newsletter sind doch out“, „Die werden doch eh nur gelöscht“, „Der Aufwand für ein E-Mail-Marketing-Konzept lohnt sich nicht“ – das sind nur drei von einigen Vorurteilen, die gegenüber E-Mail- und Newsletter-Marketing herrschen.

Langweilige, nicht zeitgemäße Newsletter, die nicht auf Nutzer:innen angepasst sind, gehören aber der Vergangenheit an!

Dafür sorgt nicht nur Mailchimp mit den unzähligen Möglichkeiten, Newsletter optisch aufzuwerten. Canva lässt allerlei Möglichkeiten zu, um moderne Grafikdesigns zu erstellen, ob für Social Media Beiträge, Marketingunterlagen, Druckvorlagen, Newsletter u. v. m.

Doch warum ich Ihnen dringend davon abrate, Ihre Newsletter mit Canva zu erstellen, lesen Sie hier!

Canva Newsletter-Design

Die Canva Vorlagen-Bibliothek gibt Ihnen eine große Auswahl an fertigen Newsletter-Templates, welche Sie direkt verwenden oder noch individuell bearbeiten können. Bilder, Textfelder, Diagramme, Tabellen, Grafiken, Linien & Formen können Sie ganz einfach per Drag and Drop hinzufügen – Ihrer Kreativität sind im Grunde keine Grenzen gesetzt.

Doch sobald Sie mit den optischen und inhaltlichen Aufmachungen des Newsletters innerhalb von Canva zufrieden sind, werden Sie an die Grenzen des Tools stoßen.

Keine Personalisierung möglich
Eine Personalisierung im Newsletter bringt einige Vorteile mit sich. Zum einen generieren personalisierte Newsletter im Vergleich zu generische Mailings eine höhere Öffnungsrate. Zum anderen performen dann geöffnete E-Mails in der Regel besser. Das kann sich dadurch äußern, dass der Call to Action-Button häufiger angeklickt wird oder Sie häufiger kontaktiert werden.

Bei Designs aus Canva müssen Sie auf die Personalisierung verzichten. Bislang gibt es keine Funktion, die es ermöglicht, anhand von personenspezifischen Informationen eine individuelle Anrede unter zu bringen.

Keine Optimierung für Lesbarkeit auf verschiedenen Geräten
Einer der wichtigsten Punkte für Newsletter ist das Responsive Design. Mit einem responsiven Newsletter vergewissern Sie sich, dass sich der Look and Feel des Newsletters an das Endgerät des Nutzers anpasst. Der Newsletter wird entsprechend optimiert dargestellt, wenn das Mailing auf einer Desktop-Anwendung oder auf einem Smartphone geöffnet wird.

Bei einem aus Canva exportierten Design müssen Sie auf diese Möglichkeit verzichten, da sich dieses nicht an verschiedene Darstellungen anpassen kann. So gehen Sie das Risiko ein, dass potentielle Käufer:innen verloren gehen.

Mailchimp Newsletter-Design

Mailchimp als Full-Service E-Mail-Marketing-Tool bietet Ihnen hier deutlich mehr Funktionen: So bekommen Sie mit dem Mailchimp eigenen E-Mail-Designer hervorragende Newsletter mit allen technischen Voraussetzungen hin, die sich jederzeit dem Endgerät anpassen. Das Design-Tool können Sie mithilfe der Mechanik von Drag and Drop bedienen. Hier stehen Ihnen die wichtigsten Bausteine zur Verfügung: Textboxen, Bilder, Buttons und noch ein paar mehr.

Mit denen und einem allgemeinen Styleguide, den Sie über den Reiter Style mit Ihrem Corporate Style füllen können, bauen Sie wundervolle und responsive Designs auf. Auch hier müssen Sie nicht bei 0 anfangen, denn die Mailchimp Bibliothek bietet neben der Möglichkeit, ein eigenes Layout zu erstellen auch eine Vielzahl an Themes an, die Sie nur noch mit Ihrer eigenen Farbwelt und Inhalten füllen müssen.

Für HTML-Versierte gibt es auch die Möglichkeit, Templates selbst zu programmieren. Falls Sie komplexere Templates benötigen, die über die Möglichkeit der Bausteine hinausgehen, erhalten Sie mit der Mailchimp Code Your Own-Variante zu 100 % das Design, welches Sie sich wünschen. Hierzu benötigen Sie jedoch sehr gute HTML- sowie CSS-Kenntnisse.

Fazit

Wenn Sie gerade erst Ihre E-Mail-Marketing-Strategie aufbauen und wenig Budget haben, dann kann ich verstehen, dass Sie sich am liebsten ein einfaches Design in Canva erstellen möchten. Immerhin können Sie hier in nur einem einzigen Tool alle Ihre Marketingunterlagen erstellen, verwalten und nach Belieben anpassen. 

Jedoch reicht es nicht aus, dass Ihr Newsletter nur hübsch anzuschauen ist. Die starre Grafik wird auf den Geräten Ihrer Leser:innen nicht ordentlich dargestellt, sie müssen zusätzlich noch nach links bzw. nach rechts scrollen, um alle Inhalte sehen und lesen zu können und darüber hinaus verlieren Sie eher Leser:innen, als dass Sie sie zum Kauf anregen.

 

Die gute Nachricht
Sie müssen nicht komplett auf Canva verzichten! Newsletter-Designs leben von ansprechenden Grafiken, die als Elemente in den eigentlichen Newsletter eingebaut werden. Diese können Sie wunderbar mithilfe von Canva erstellen. Wenn Sie Ihren Canva-Account mit dem Mailchimp Content Studio verknüpfen, werden Ihre Designs direkt in das Content Studio synchronisiert und Sie können die Bilddatei direkt in Ihr Mailing importieren.

Einen ansprechenden und responsiven Newsletter umzusetzen ist eine Kunst für sich. Mein Team und ich helfen Ihnen gerne dabei! Schauen Sie dafür gerne auf unserer Website vorbei und nehmen Sie bei Fragen gerne Kontakt zu uns auf.

Mailchimp führt zwei Rabatt Änderungen im Mai ein. Für betroffene Konten ändern sich dadurch die Konditionen in den Monats-, Legacy- und Pay As You Go-Plänen. Im genaueren handelt es sich dabei um die Zwei-Faktor-Authentifizierung und Transaktion-E-Mails.

Mailchimp Rabatt für die Zwei-Faktor-Authentifizierung

Für Mailchimp steht die Sicherheit der Nutzer:innen an oberster Stelle und nehmen damit die Verantwortung für den Schutz Ihrer Privatsphäre und Daten sehr ernst. Die bisher sicherste Variante, um Konto- und Audience-Daten besonders sicher zu halten, ist die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Bislang erhielten Nutzer:innen für die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung einen 10 % Nachlass. Im September 2019 entschied sich Mailchimp dafür, den auf 3 Monate zu limitieren. Für Nutzer:innen, die ab dem 11. Mai die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren, gilt der 10 % Rabatt nur für einen Monat. Konten, die derzeit das Angebot mit 3 Monaten nutzen, erhalten ihn auch weiterhin bis zum Ende des dritten Monats.

Nutzer:innen, die die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert haben, bevor Mailchimp den Preisnachlass auf 3 Monate reduziert hatte, erhielten bisher weiterhin den Rabatt. Das Angebot läuft auch für diese Konten aus. Ab dem 11. Mai werden damit für betroffene Konten die 10 % Ermäßigung nicht mehr auf die Rechnung angerechnet.

Rabatt für Transaktion-E-Mails

Im Jahr 2016 führte Mailchimp die Aktion ein, bei denen Nutzer:innen bis zu 40 Transaktion-E-Mail-Blöcke jeden Monat kostenlos erhielten. Ursprünglich sollte der Rabatt am 30. April 2017 auslaufen, jedoch erhielten den noch einige Konten. Jetzt wurde endgültig beschlossen, dass der auch für die noch verbliebenen Konten auslaufen soll. Ab dem 21. Mai werden damit die kostenlosen Transaktion-E-Mail-Blöcke nicht mehr auf der Rechnung angezeigt werden. Kund:innen, die das Angebot bisher wahrgenommen haben, müssen mit steigenden Kosten rechnen.

Einschätzung der Mailchimp-Agentur

Dass Mailchimp den Preisnachlass für die Zwei-Faktor-Authentifizierung auslaufen lässt, sehen wir als einen kritischen Schritt an. Bisher konnten Kund:innen von dem Preisnachlass längerfristig profitieren. Jedoch verliert die Zwei-Faktor-Authentifizierung dadurch einen Anreiz, wenn die vollen Mailchimp-Kosten verbleiben. Sie überlegen sich vielleicht ein zweites Mal, ob Sie tatsächlich weiterhin die Authentifizierung aktiviert lassen möchten. Den Schritt der Deaktivierung sollten Sie jedoch nicht gehen, da Sie mit der Authentifizierung nicht nur die Sicherheit Ihrer Konto- und Audience-Daten gewährleisten, sondern auch gleichzeitig Kontrolle über Anmeldevorgänge auf Ihrem Konto.

Wir empfehlen den Einsatz der Zwei-Faktor-Authentifizierung weiterhin.

Nach vielen Jahren hat Mailchimp die Tradition des Jahresreports wiederaufleben lassen. Den letzten Report dieser Art gab es für das Jahr 2016. Er ist leider nicht mehr bei Mailchimp selbst aufrufbar, Screenshots findet man aber noch auf Archivseiten. Den neuen Report findet man unter https://mailchimp.com/annual-report/ und er ist, wie in der Vergangenheit, locker und grafisch anspruchsvoll gehalten. Der Stil erinnert an Schallplattenhüllen aus den 60er und 70er Jahren.

Der neue Rückblick ermöglicht uns jetzt, die Entwicklung der letzten 3 Jahre nachzuvollziehen. Und das ist durchaus beeindruckend:

12.328.937 aktive Mailchimp-Kunden gab es in 2019. Es ist selten, dass Mailchimp konkrete Nutzerzahlen herausgibt. So wird auch nicht genauer spezifiziert, was ein „aktiver Nutzer“ ist. Die Logik gebietet, dass es mindestens eine Kampagnen-Aussendung im Jahr ist. So, wie ich Mailchimp kenne, dürfte es sich aber um Nutzer handeln, die sich mindestens einmal im Quartal oder Monat einloggen.

Etwas weiter unten im Report finden sich dann 10.977 neue Mailchimp Accounts pro Tag, was im Jahr also gut 4 Millionen neue Accounts wären. Das liegt recht nahe an den Zahlen der Reports von 2016 mit 3.936.108 neuen Usern und von 2015 mit 3,469,517 neuen Nutzern, lässt aber auch offen, ob das aktive Nutzer sind.

Die nächsten Statistiken sind weniger spannend, da sie sich primär auf die Firma selbst beziehen. Spannend wird es dann wieder bei 41 neuen Features im Jahr 2019. Das Entwicklungstempo bei Mailchimp war immer schon sehr hoch – und ist in den letzten 3 Jahren noch massiv gestiegen. Wir merken das selbst am eigenen Leib, denn oft werden auch wir von Änderungen überrascht. Ich selbst habe mehr als einmal geflucht, wenn ich die jeweils aktuelle Auflage des Mailchimp-Buches überarbeite, und Screenshots neu machen muss. Das Gute daran ist: Mailchimp bleibt weiterhin der Markt- und Technologieführer und legt die Latte für die zahlreichen Nachahmer – viele davon aus Deutschland – unerreichbar hoch. Das wird noch untermauert von einem weltweiten Marktanteil von 60,51% – der nächste Wettbewerber kommt auf 9,52%.

Zum ersten Mal sehen wir in einem Report Zahlen zu der Verknüpfung von Mailchimp mit einem Onlineshop, da dieses Feature im 2016er Report noch recht neu war. Werden da noch lediglich 292.049.454 Produktempfehlungsmails erwähnt, zeigt sich der 2019er Report offener und weist satte 321.538.039 US$ Einnahmen durch Produktempfehlungsmails aus. Hierbei handelt es sich nicht um einfache Produktmails (wie im 2016er Report), sondern um Mails im Stile von ‚Kunden die X kauften, kauften auch Y‘ – also Produktempfehlungen, die Mailchimp über einen verhaltensbasierten Big Data Ansatz erstellt hat. Eine Technik, die jedem Mailchimp-Nutzer zur Verfügung steht! Generell wurden im Jahre 2019 über Mailchimp-Kampagnen knapp 840 Millionen Onlineshop-Bestellungen generiert, von denen Mailchimp durch eine Onlineshop-Verknüpfung weiß. Die tatsächliche Zahl dürfte also deutlich höher liegen.

Nette Info am Rande: Der Datenbestand aller Mailchimp Accounts, Kampagnen, Listen und Newsletter betrug 2019 eindrucksvolle 2,47 Petabyte (2.470.000 Gigabytes). Teile ich das durch die Zahl der aktiven Kunden, so sind das lediglich 200 Megabytes pro Kunden – weniger, als ich gedacht hätte. Das zeigt, dass die Infrastruktur von Mailchimp sehr effizient aufgebaut ist.

Der Carbon Footprint von Mailchimp ist besser geworden. Während 2015 noch 160.508 Reisemeilen anfielen, ging das in 2019 auf 68.554 Meilen runter. Greta wird’s freuen.

Die Mailchimp-API ist ein extrem mächtiges Werkzeug, das wir auch immer wieder in unseren Projekten nutzen. In alten Reports finden sich keine Angaben dazu. Im Jahr 2019 gab es stattliche 88.304.202.369 API-Aufrufe, darunter auch zahlreiche von uns und unseren Kunden.

Deutsch hat es auch 2019 nicht unter die Top-5-Sprachen (Englisch, Spanisch, Französisch, Russisch und Portugiesisch) gebracht. Interessant ist aber, dass 53% der bezahlten Mailchimp-Accounts außerhalb der USA angesiedelt sind.

Automations sind ein großes Thema in Mailchimp, das offenbar einem rasanten Wachstum unterliegt. Der Report von 2015 spricht von 302,738,910 einzelnen E-Mails, die in Automations versendet wurden. Im Jahr 2019 wurden das dann 3,2 Milliarden Automation-Mails – also eine Verzehnfachung in 3 Jahren!

Interessant ist natürlich auch immer die Zahl der versendeten Mails. Traditionell erwähnt Mailchimp in den Reports die Mails an Tagen wie dem Black Friday, dem Tag nach Thanksgiving, der in den USA traditionell die Weihnachtseinkäufe einläutet. An diesem Tag wurden in den vergangenen Jahren 1,02 Milliarden (2015) beziehungsweise 1,45 Milliarden (2016) einzelne Mails versendet. Für 2019 wird von 8,78 Milliarden Mails über das gesamte Thanksgiving-Wochenende (traditionell Donnerstag bis Sonntag) berichtet. Selbst wenn man von einer gleichmäßigen Verteilung über diese 4 Tage ausgeht (was es nicht sein wird – der Donnerstag/Freitag ist immer stärker), wäre das mehr als eine Verdopplung gegenüber den alten Zahlen.

Insgesamt wurden 340.401.755.324 E-Mails im Jahr 2019 versendet, das sind 10.794 Newsletter pro Sekunde! In 2016 waren es nur 246.148.661.219 Mails und in 2015 lediglich 204.383.657.109 – ein sehr deutliches Wachstum also. Von wegen „E-Mail ist tot.“ :p

Eine Zahl, die ich in den letzten Reports immer vermisst habe, findet sich nun endlich in der aktuellen Ausgabe. Mailchimp „kennt“ weltweit 4 Milliarden eindeutige E-Mail-Adressen.

Ich freue mich sehr, dass Mailchimp die Tradition der jährlichen Reports wieder aufgegriffen hat. Die Zahlen zeigen eindrucksvoll, welchen Stellenwert Mailchimp als Markt- und Technologieführer innehat. In unserer Agenturpraxis müssen wir leider auch oft mit Programmen von Marktbegleitern arbeiten, aber tatsächlich ist keines dieser Programme auch nur annähernd so flexibel, einfach, zuverlässig und schnell wie Mailchimp.

Ich bin gespannt auf den 2020er Report 🙂

Den aktuellen Report finden Sie hier: https://mailchimp.com/annual-report/