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„Newsletter sind doch out“, „Die werden doch eh nur gelöscht“, „Der Aufwand für ein E-Mail-Marketing-Konzept lohnt sich nicht“ – das sind nur drei von einigen Vorurteilen, die gegenüber E-Mail- und Newsletter-Marketing herrschen.

Langweilige, nicht zeitgemäße Newsletter, die nicht auf Nutzer:innen angepasst sind, gehören aber der Vergangenheit an!

Dafür sorgt nicht nur Mailchimp mit den unzähligen Möglichkeiten, Newsletter optisch aufzuwerten. Canva lässt allerlei Möglichkeiten zu, um moderne Grafikdesigns zu erstellen, ob für Social Media Beiträge, Marketingunterlagen, Druckvorlagen, Newsletter u. v. m.

Doch warum ich Ihnen dringend davon abrate, Ihre Newsletter mit Canva zu erstellen, lesen Sie hier!

Canva Newsletter-Design

Die Canva Vorlagen-Bibliothek gibt Ihnen eine große Auswahl an fertigen Newsletter-Templates, welche Sie direkt verwenden oder noch individuell bearbeiten können. Bilder, Textfelder, Diagramme, Tabellen, Grafiken, Linien & Formen können Sie ganz einfach per Drag and Drop hinzufügen – Ihrer Kreativität sind im Grunde keine Grenzen gesetzt.

Doch sobald Sie mit den optischen und inhaltlichen Aufmachungen des Newsletters innerhalb von Canva zufrieden sind, werden Sie an die Grenzen des Tools stoßen.

Keine Personalisierung möglich
Eine Personalisierung im Newsletter bringt einige Vorteile mit sich. Zum einen generieren personalisierte Newsletter im Vergleich zu generische Mailings eine höhere Öffnungsrate. Zum anderen performen dann geöffnete E-Mails in der Regel besser. Das kann sich dadurch äußern, dass der Call to Action-Button häufiger angeklickt wird oder Sie häufiger kontaktiert werden.

Bei Designs aus Canva müssen Sie auf die Personalisierung verzichten. Bislang gibt es keine Funktion, die es ermöglicht, anhand von personenspezifischen Informationen eine individuelle Anrede unter zu bringen.

Keine Optimierung für Lesbarkeit auf verschiedenen Geräten
Einer der wichtigsten Punkte für Newsletter ist das Responsive Design. Mit einem responsiven Newsletter vergewissern Sie sich, dass sich der Look and Feel des Newsletters an das Endgerät des Nutzers anpasst. Der Newsletter wird entsprechend optimiert dargestellt, wenn das Mailing auf einer Desktop-Anwendung oder auf einem Smartphone geöffnet wird.

Bei einem aus Canva exportierten Design müssen Sie auf diese Möglichkeit verzichten, da sich dieses nicht an verschiedene Darstellungen anpassen kann. So gehen Sie das Risiko ein, dass potentielle Käufer:innen verloren gehen.

Mailchimp Newsletter-Design

Mailchimp als Full-Service E-Mail-Marketing-Tool bietet Ihnen hier deutlich mehr Funktionen: So bekommen Sie mit dem Mailchimp eigenen E-Mail-Designer hervorragende Newsletter mit allen technischen Voraussetzungen hin, die sich jederzeit dem Endgerät anpassen. Das Design-Tool können Sie mithilfe der Mechanik von Drag and Drop bedienen. Hier stehen Ihnen die wichtigsten Bausteine zur Verfügung: Textboxen, Bilder, Buttons und noch ein paar mehr.

Mit denen und einem allgemeinen Styleguide, den Sie über den Reiter Style mit Ihrem Corporate Style füllen können, bauen Sie wundervolle und responsive Designs auf. Auch hier müssen Sie nicht bei 0 anfangen, denn die Mailchimp Bibliothek bietet neben der Möglichkeit, ein eigenes Layout zu erstellen auch eine Vielzahl an Themes an, die Sie nur noch mit Ihrer eigenen Farbwelt und Inhalten füllen müssen.

Für HTML-Versierte gibt es auch die Möglichkeit, Templates selbst zu programmieren. Falls Sie komplexere Templates benötigen, die über die Möglichkeit der Bausteine hinausgehen, erhalten Sie mit der Mailchimp Code Your Own-Variante zu 100 % das Design, welches Sie sich wünschen. Hierzu benötigen Sie jedoch sehr gute HTML- sowie CSS-Kenntnisse.

Fazit

Wenn Sie gerade erst Ihre E-Mail-Marketing-Strategie aufbauen und wenig Budget haben, dann kann ich verstehen, dass Sie sich am liebsten ein einfaches Design in Canva erstellen möchten. Immerhin können Sie hier in nur einem einzigen Tool alle Ihre Marketingunterlagen erstellen, verwalten und nach Belieben anpassen. 

Jedoch reicht es nicht aus, dass Ihr Newsletter nur hübsch anzuschauen ist. Die starre Grafik wird auf den Geräten Ihrer Leser:innen nicht ordentlich dargestellt, sie müssen zusätzlich noch nach links bzw. nach rechts scrollen, um alle Inhalte sehen und lesen zu können und darüber hinaus verlieren Sie eher Leser:innen, als dass Sie sie zum Kauf anregen.

 

Die gute Nachricht
Sie müssen nicht komplett auf Canva verzichten! Newsletter-Designs leben von ansprechenden Grafiken, die als Elemente in den eigentlichen Newsletter eingebaut werden. Diese können Sie wunderbar mithilfe von Canva erstellen. Wenn Sie Ihren Canva-Account mit dem Mailchimp Content Studio verknüpfen, werden Ihre Designs direkt in das Content Studio synchronisiert und Sie können die Bilddatei direkt in Ihr Mailing importieren.

Einen ansprechenden und responsiven Newsletter umzusetzen ist eine Kunst für sich. Mein Team und ich helfen Ihnen gerne dabei! Schauen Sie dafür gerne auf unserer Website vorbei und nehmen Sie bei Fragen gerne Kontakt zu uns auf.

15 Tipps zum Schreiben von NewsletternWie können Sie Ihre Newsletter ganz leicht optimieren und Ihre Zielgruppe noch besser erreichen? Im zweiten Teil unserer 15 Tipps erklären wir Ihnen, wie Sie den Inhalt und die Rahmenbedingungen für Ihre Newsletter-Kampagnen optimieren können.

Das Warum in Ihrer Betreffzeile

Achtung, jetzt wird es philosophisch: Was ist die Bedeutung Ihrer Betreffzeile? Hat sie überhaupt eine Bedeutung? Das Ziel einer guten Betreffzeile muss es sein, bemerkt zu werden. In dem Wust von Newslettern und Mails, die wir alle täglich erhalten, müssen Sie herausstechen, um von den Empfängern gelesen zu werden. Also sorgen Sie dafür, dass Ihre Betreffzeile auffällt und wirkt – vermeiden Sie schnell geschriebene, beschreibende Texte. Machen Sie etwas, das rockt!

Nehmen Sie Ihre Zielgruppe unter die Lupe

Überlegen Sie, in welchem Kontext Ihre Empfänger einen Newsletter lesen werden. Ihr Newsletter wird entweder gesehen oder eben ignoriert, umgeben von anderen Newslettern und Mails im Posteingang. Um aufzufallen, sehen Sie sich die Promotion Tabs Ihres Posteingangs an. Die meisten Ihrer empfangenen Newsletter machen das Gleiche, die Newsletter haben in der Betreffzeile die gleiche Länge, den gleichen Ton etc. Deshalb: Machen Sie genau das Gegenteil, also wenn alle mit langen Betreffzeilen arbeiten, gestalten Sie Ihre kurz.

Versuchen Sie rückwärts zu schreiben

Die ersten Sätze sind immer die schwierigsten. Also fangen Sie einfach nicht mit diesen Sätzen an. Um ins Thema einzusteigen, fangen Sie doch weiter unten an, beispielsweise mit dem Call to Action. Arbeiten Sie sich dann hoch, auf diese Weise kommen Sie nicht ins Stocken, sondern erarbeiten einen guten Textfluss.

Respektieren Sie den Posteingang

Wenn sich jemand für Ihren Newsletter angemeldet hat, dann ist dies kein Freifahrtschein, sich daneben zu benehmen. Im Gegenteil. Missbrauchen Sie die Inbox nicht mit schlechtem Content. Verhalten Sie sich so, wie Sie es von Ihren Hausgästen ebenfalls erwarten, höflich und freundlich.

Ködern Sie nicht, um dann fallen zu lassen

Ihre Empfänger zur Interaktion zu bekommen, ist eine große Sache. Machen Sie das nicht kaputt, in dem Sie die falschen Link-Ziele liefern. Die meisten Fehler treten bei CTAs auf, wenn die Landing Page inhaltlich nicht das bietet, was der CTA verspricht, fühlen sich die Leser veräppelt. Auch das Verlinken auf angestaubte, alte Seiten macht es nicht besser.

Sorgen Sie für Erfolgserlebnisse

Mit guten Betreffzeilen können Sie die Leser ködern, im Newsletter selbst müssen Sie aber dann in der Lage sein, inhaltlich den Bogen zu spannen und die Kunden zu angeln – im wahrsten Sinne des Wortes. Sorgen Sie also bei Ihren Lesern für Erfolgserlebnisse, liefern Sie, was Sie selbst versprechen. Das merken sich die Leser – und macht eine Reaktion wahrscheinlicher.

Schreiben Sie für Ihre ideale Zielgruppe

Machen wir uns nichts vor, einige der Empfänger auf Ihrer Newsletter-Liste entsprechen vermutlich nicht genau Ihrer Zielgruppe. Macht nichts. Wichtig ist, dass Sie den Content für Ihre Newsletter-Kampagnen an Ihre ideal Zielgruppe richten, wenden Sie sich keineswegs von der Zielgruppe ab. Selbst wenn sich dadurch die Empfängerzahlen (erstmal) reduzieren, weichen Sie nicht davon ab, setzen Sie lieber darauf, Ihre genaue Zielgruppe zu erreichen.

Seien Sie menschlich

Der beste Weg sich Ihren Lesern und Kunden gegenüber zu präsentieren ist es, sich selbst als menschlich zu zeigen. So identifizieren sich Ihre Leser nicht nur mit Ihnen, sondern fühlen sich gleichzeitig auch respektiert. Verstellen Sie sich nicht oder verstecken Sie sich nicht hinter einem großen Konzern, seien Sie einfach eine Person, die einer anderen Person schreibt.

 

Sie sind auf der Suche nach weiteren Tipps rund ums Newsletter-Marketing? In den E-Commerce und E-Mail-Marketing-Büchern vom AIXhibit-Verlag für E-Commerce und Onlinemarketing finden Sie Fachwissen und viele Tipps rund ums Newsletter-Marketing – auch mit Mailchimp.

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15 Tipps zum Schreiben Ihres NewslettersAuch wenn man es auf den ersten Blick nicht glauben mag, die Kommunikation per E-Mail und besonders in Newsletter ist sehr persönlich und intim. Gerade beim Erstellen von Kampagnen ist deshalb oft Fingerspitzengefühl gefragt, wen schreibt man an und welcher Ton ist der Richtige. Es gilt, eine Beziehung aufzubauen, und mit den Empfängern in eine enge, persönliche und möglicherweise auch intime Kommunikation zu treten. Dabei kann man zusätzlich auch seinen Ruf als Unternehmen aufbauen, sein Image stärken und die Kunden binden. Wie Sie Ihre Kommunikation per E-Mail und Newsletter jetzt persönlich und intim gestalten können, erfahren Sie im ersten Teil unserer folgenden Tipps.

Schreiben Sie an eine bestimmte Person

Es liegt schon in der Natur der Sache, wenn man eine Gruppe anschreibt, wirkt das Geschriebene schnell unpersönlich und zu allgemein. Wenn man sich dann vor Augen führt, was passiert, wenn man Newsletter-Kampagnen mit mehreren Tausenden Empfängern verfasst, so wird schnell klar: Das geht persönlicher. Stellen Sie sich also einfach eine bestimmte Person aus dem Empfängerkreis vor und schreiben Sie an Ihn oder Sie. Diese Person sollte ruhig eine ideale Vision Ihres Empfängers oder Kunden darstellen, so können Sie sich noch detaillierter auf das Schreiben einlassen.

Machen Sie es sich nicht unnötig schwer

Versuchen Sie nicht zwanghaft lustig zu sein oder sich etwas super kreatives auszudenken. Beginnen Sie lieber mit einer klaren Aussage, klaren Textstrukturen und -messages. Diese können Sie dann verfeinern und zum Leben erwecken. Dabei ist eine klare und deutliche Struktur wichtig, die Ihre Message transportieren kann.

Fügen Sie Ihren Style ein

Wenn der Text fertig ist, setzen Sie ihn in Szene. Erarbeiten Sie ein bestimmtes Muster für den Aufbau, passen Sie Farben und Satzlängen an. Mit einer aufwendigen Wortwahl können Sie Ihren Text zusätzlich etwas aufstylen.

Sorgen Sie für Spaß, ohne Kitsch

Es ist wichtig, dass Sie auch Ihre Persönlichkeit in den Text einfließen lassen. Dabei gibt es einen schmalen Grad zwischen spielerischer Leichtigkeit und too much Insidern, zu viel Kitsch, eben einfach zu viel des Guten. Erzwingen Sie nichts, wenn es Ihnen selbst schon beim Lesen als etwas viel oder überzeichnet vorkommt, dann lassen Sie es lieber. Als Leser merkt man es, wenn jemand besonders zwanghaft bemüht ist. Setzen Sie stattdessen auf Spaß beim Lesen.

Lesen Sie

Um Ihre Schreibe selbst zu verbessern, hilft es, wenn Sie selbst viel lesen. Abonnieren Sie andere Newsletter, beobachten Sie die Konkurrenz und Mitbewerber. Und halten Sie dann für sich fest, was machen diese gut, was ist für Sie als Leser ansprechend, was stört sie. Schließen Sie ruhig einmal von sich auf andere. Das hilft Ihnen, Ihren eigenen Stil zu finden, für Sie und Ihre Abonnenten.

Ködern Sie Ihre Leser durch Übereinstimmungen

E-Mails müssen für die Empfänger relevant sein. Das funktioniert am besten, wenn man das Problem oder die Fragestellung seiner Leser kennt. So kann man gezielt auf die Bedürfnisse eingehen und die Kunden an sich binden. Überlegen Sie sich, welche Vorteile Ihre Produkt oder Ihre Dienstleistung bietet und durch welche Fragen, Probleme oder Bedürfnisse Kunden darauf aufmerksam werden. Holen Sie Ihre Kunden dann da ab, wo sie stehen.

Erreichen Sie einen inneren PAS

PAS das steht für Joanna Wiebe, Mitgründerin von Copy Hackers, für ‚problem, agitation, solution‘ – also Problem, Tätigkeit und Lösung. Bieten Sie Ihren Lesern in Ihren Texten genau das, ein Problem, einen Handlungsvorschlag und eine Lösung. Nur wenn Ihre Kunden sich des Problems bewusst sind, werden sie auch handeln wollen.

 

 

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