Im Okto­ber 2023 wur­den neue Anfor­de­run­gen sei­tens Yahoo und Google für den Mas­sen­ver­sand ange­kün­digt. Diese tre­ten ab Februar 2024 in Kraft. Betrof­fen von die­sen Ände­run­gen sind alle News­let­ter­dienst­leis­ter.

Die neuen Anfor­de­run­gen betref­fen haupt­säch­lich zwei Grup­pen von E‑Mail-Ver­sen­dern:

  1. Gruppe: Große Ver­sen­der, oder jeder, der an einem ein­zi­gen Tag mehr als 5.000 E‑Mails an Gmail- oder Yahoo-Adres­sen sen­det.
  2. Gruppe: Jeder, der eine Gmail-Adresse als “Ver­sen­det von”-Adresse ver­wen­det, wenn er E‑Mails über einen E‑Mail-Dienst­leis­ter wie Mailchimp ver­sen­det, unab­hän­gig von der Ver­sand­menge oder den E‑Mail-Domains der Emp­fän­ger.

Die neuen Anfor­de­run­gen von Google und Yahoo

1. Die rich­tige Authen­ti­fi­zie­rung für die E‑Mail-Domain ein­rich­ten
Für Sie bedeu­tet der erste Punkt, dass SPF, DMARC und DKIM kor­rekt ein­ge­rich­tet wer­den müs­sen. Sei­tens von Mailchimp ist SPF bereits auf allen Ver­sand-IP-Domä­nen­na­men ein­ge­rich­tet. SPF (kurz für Sen­der Policy Frame­work) schützt Ihre Domain vor Spoo­fing und ver­hin­dert, dass aus­ge­hende Nach­rich­ten von den emp­fan­gen­den Ser­vern als Spam ein­ge­schätzt wer­den. Als Mailchimp-Nutzer:in müs­sen Sie hier nicht machen.

DMARC steht für Domain-based Mes­sage Authen­ti­ca­tion, Report­ing & Con­for­mance und zeigt an, ob eine E‑Mail von Ihrer Domain legi­tim ist. Im Fall einer nicht legi­ti­men E‑Mail teilt DMARC Ihnen mit, wie mit die­ser umzu­ge­hen ist. Diese Methode schützt Sie vor Phis­hing, Spam und Spoo­fing. DMARC ver­wen­det Domain­Keys Iden­ti­fied Mail (DKIM), eine Methode der E‑Mail-Authen­ti­fi­zie­rung, um die Echt­heit von E‑Mail-Nach­rich­ten zu über­prü­fen.

2. Abmelde-Link hin­ter­le­gen
In jedem Mai­ling, das Sie ver­schi­cken, sollte die Abmel­de­op­tion hin­ter­legt sein. Die Abmel­dung zum News­let­ter sollte so ein­fach wie mög­lich und mit nur einem Klick abge­schlos­sen sein. Mailchimp-Nutzer:innen müs­sen hier nichts machen, denn bei einem feh­len­dem Abmelde-Link wird ein Foo­ter mit einem sol­chen Link ergänzt.

3. Spam­rate muss unter einen bestimm­ten Grenz­wert fal­len
Google und Yahoo wer­den einen Grenz­wert für die Spam­rate durch­set­zen, den Versender:innen ein­hal­ten müs­sen, um sicher­zu­stel­len, dass Gmail- und Yahoo-Empfänger:innen keine Spam-E-Mails erhal­ten.

Für mehr Details lesen Sie die Ankün­di­gung von Google und Yahoo.

Wenn Sie einen E‑Mail-Dienst­leis­ter wie Mailchimp ver­wen­den möch­ten, um News­let­ter und Auto­ma­ti­ons zu ver­sen­den, emp­feh­len wir drin­gend die Ver­wen­dung einer benut­zer­de­fi­nier­ten Domain. Stel­len Sie zudem sicher, dass sie ord­nungs­ge­mäß authen­ti­fi­ziert ist. Wir hel­fen Ihnen gerne bei der Ein­rich­tung Ihres Mailchimp-Kon­tos, neh­men Sie dafür Kon­takt zu uns auf.

Die nächs­ten Schritte

Mailchimp-Kund:innen, die von den Ände­run­gen betrof­fen sind, wer­den von Mailchimp dar­über infor­miert, dass Anpas­sun­gen vor­ge­nom­men wer­den müs­sen. Falls Sie selbst­stän­dig tätig wer­den möch­ten, müs­sen Sie fol­gende Schritte unter­neh­men

  1. Ein­rich­ten einer benut­zer­de­fi­nier­ten Domain
  2. Ein­rich­ten von DMARC für Ihre Ver­sand­do­main
  3. Ein­rich­ten von DKIM

Aus mei­ner Erfah­rung her­aus emp­fehle ich Ihnen diese Schritte bei der Ein­rich­tung Ihres Kon­tos ein­zu­rich­ten, selbst wenn Sie nicht im Ansatz mas­sen­weise News­let­ter ver­schi­cken wer­den. Sie sichern sich näm­lich mit der DMARC-DKIM-Methode die Zustell­bar­keit Ihrer News­let­ter ab und wecken Ver­trauen bei E‑Mail-Pro­vi­dern.

Falls Sie Unter­stüt­zung bei der Ein­rich­tung Ihres Mailchimp-Kon­tos benö­ti­gen, neh­men Sie sehr gerne Kon­takt zu mir auf.

E‑Mail-Mar­ke­ting ist die beste Methode für kleine Unter­neh­men, um eine dau­er­hafte Bezie­hung zu Kund:innen auf­zu­bauen. Mailchimp nimmt unter allen Online­mar­ke­ting-Tools, die wir über viele Jahre benut­zen, dau­er­haft eine her­aus­ra­gende Stel­lung ein. Als E‑Mail-Mar­ke­ting-Agen­tur mit Spe­zia­li­sie­rung auf Mailchimp konn­ten wir uns so einen Namen in dem Bereich machen. Um unse­ren Kund:innen dau­er­haf­tes und aktu­el­les Know-how zu gewähr­leis­ten, sind wir Teil der Mailchimp & Co. Initia­tive. Diese ermög­licht E‑Mail-Mar­ke­ting-Agen­tu­ren, Fähig­kei­ten aus­zu­bes­sern und beim Wachs­tum von Unter­neh­men zu unter­stüt­zen.

Mailchimp & Co. haben in die­sem Jahr ihren Bench­mark Report 2022 ver­öf­fent­licht. An dem Report haben ins­ge­samt 2.000 Agen­tu­ren und Freiberufler:innen aus 63 Län­dern teil­ge­nom­men, die Teil der Mailchimp & Co. Com­mu­nity sind. 

Agen­tu­ren punk­ten mit einem wei­ten Leis­tungs­spek­trum

Der Bericht gibt preis, dass bei  61 % der Agen­tu­ren ein:e einzige:r Kund:in 20 % ihres Umsat­zes aus­macht. Die Ver­su­chung bei klei­nen Agen­tu­ren ist da natür­lich sehr groß, sich ledig­lich dann auf die­sen zu fokus­sie­ren und sehr gute Arbeit zu leis­ten. Doch das kann in schwie­ri­gen Zei­ten wie der Corona-Pan­de­mie ein Risiko mit sich brin­gen. 

Wir sind dem­ge­gen­über breit auf­ge­stellt und so man­ches unse­rer Mailchimp Neu-Pro­jekte der letz­ten zwei Jahre pro­fi­tierte davon. So bie­ten wir Con­tent­mar­ke­ting an, über­neh­men die Redak­tion oder, wenn Sie Ihre Sicht­bar­keit online erhö­hen möch­ten, bie­ten wir die pas­sen­den Ads-Metho­den für Ihr Unter­neh­men an. 

Kun­den­emp­feh­lun­gen als Schlüs­sel­fak­tor

Die Umfrage ergab wei­ter­hin, dass knapp die Hälfte (48 %) neuer Kund:innen durch die Emp­feh­lung ande­rer Kund:innen kamen. Eine wei­tere beliebte Vari­ante, jedoch nicht ansatz­weise genau so oft (11 %) kamen durch das Netz­wer­ken. 

Damit zeigt sich, dass sich die Zufrie­den­heit in Wei­ter­emp­feh­lun­gen nie­der­schlägt. Durch unser brei­tes Netz­werk an Kund:innen in den unter­schied­lichs­ten Bran­chen geben wir natür­lich auch gerne Emp­feh­lun­gen wei­ter. Nur so kön­nen wir und Sie wei­ter­wach­sen. 

Mit unse­rem eige­nen Pro­dukt- und Shop­be­wer­tungs­sys­tem Veris­tore bie­ten wir Kund:innen die Mög­lich­keit an, uns öffent­lich und für andere zugäng­lich, eine Bewer­tung und Emp­feh­lung da zulas­sen. 

Laut der Umfrage fällt es Agen­tu­ren teil­weise noch schwer, in die offene Kom­mu­ni­ka­tion mit Kund:innen zu gehen. Wir haben für uns ent­schie­den, dass wir trans­pa­rent mit Kund:innen umge­hen und Pro­bleme in der Mar­ke­ting­stra­te­gie offen anspre­chen möch­ten. E‑Mail-Mar­ke­ting kann sein vol­les Poten­zial erst dann aus­schöp­fen, wenn andere Berei­che wie bspw. der Online­shop tech­nisch opti­mal lau­fen. 

Bei sol­chen Erkennt­nis­sen gehen wir gerne auf unsere Kund:innen pro­ak­tiv zu und bera­ten Sie zu mög­li­chen Ver­bes­se­run­gen, um die E‑Mail-Mar­ke­ting-Stra­te­gie voll­kom­men aus­zu­schöp­fen.

E‑Mail-Mar­ke­ting-Agen­tu­ren wäh­rend der Pan­de­mie

Der Bench­mark Report von Mailchimp & Co. geht wei­ter­hin auf The­men wie interne Mar­ke­ting­stra­te­gien, Per­so­nal­su­che und For­men von New Work ein. Die zei­gen, dass das Thema Remote Work seit 2020 immer mehr Thema wird im Arbeits­all­tag und ein wich­ti­ger Bestand­teil gewor­den ist. Noch weit vor der Pan­de­mie haben wir ange­fan­gen, unsere Arbeits­struk­tur auf­zu­lo­ckern und das Arbei­ten vom Home-Office, Café-Office oder Strand-Office zu ermög­li­chen. Dazu haben wir interne Regeln erstellt, die das digi­tale Zusam­men­ar­bei­ten ermög­li­chen.

Zusam­men­fas­send kann man sagen, dass Mar­ke­ting-Agen­tu­ren ein wei­te­res Pan­de­mie­jahr gut über­stan­den haben. Sie waren und blei­ben ihren Kund:innen eine wich­tige Hil­fe­stel­lung und dür­fen dar­auf stolz sein.

Apro­pos stolz sein dür­fen: Mein Kom­men­tar zu der Frage „What were you most proud of in 2021?“ (wor­auf waren Sie 2021 am meis­ten stolz) wurde mit in den offi­zi­el­len Abschluss­be­richt auf­ge­nom­men. Das nehme ich zum Anlass, den Bei­trag zu been­den.

 

What were you most proud of 2021 von Michael Keukert

„News­let­ter sind doch out“, „Die wer­den doch eh nur gelöscht“, „Der Auf­wand für ein E‑Mail-Mar­ke­ting-Kon­zept lohnt sich nicht“ – das sind nur drei von eini­gen Vor­ur­tei­len, die gegen­über E‑Mail- und News­let­ter-Mar­ke­ting herr­schen.

Lang­wei­lige, nicht zeit­ge­mäße News­let­ter, die nicht auf Nutzer:innen ange­passt sind, gehö­ren aber der Ver­gan­gen­heit an!

Dafür sorgt nicht nur Mailchimp mit den unzäh­li­gen Mög­lich­kei­ten, News­let­ter optisch auf­zu­wer­ten. Canva lässt aller­lei Mög­lich­kei­ten zu, um moderne Gra­fik­de­signs zu erstel­len, ob für Social Media Bei­träge, Mar­ke­ting­un­ter­la­gen, Druck­vor­la­gen, News­let­ter u. v. m.

Doch warum ich Ihnen drin­gend davon abrate, Ihre News­let­ter mit Canva zu erstel­len, lesen Sie hier!

Canva News­let­ter-Design

Die Canva Vor­la­gen-Biblio­thek gibt Ihnen eine große Aus­wahl an fer­ti­gen News­let­ter-Tem­pla­tes, wel­che Sie direkt ver­wen­den oder noch indi­vi­du­ell bear­bei­ten kön­nen. Bil­der, Text­fel­der, Dia­gramme, Tabel­len, Gra­fi­ken, Linien & For­men kön­nen Sie ganz ein­fach per Drag and Drop hin­zu­fü­gen – Ihrer Krea­ti­vi­tät sind im Grunde keine Gren­zen gesetzt.

Doch sobald Sie mit den opti­schen und inhalt­li­chen Auf­ma­chun­gen des News­let­ters inner­halb von Canva zufrie­den sind, wer­den Sie an die Gren­zen des Tools sto­ßen.

Keine Per­so­na­li­sie­rung mög­lich
Eine Per­so­na­li­sie­rung im News­let­ter bringt einige Vor­teile mit sich. Zum einen gene­rie­ren per­so­na­li­sierte News­let­ter im Ver­gleich zu gene­ri­sche Mai­lings eine höhere Öff­nungs­rate. Zum ande­ren per­for­men dann geöff­nete E‑Mails in der Regel bes­ser. Das kann sich dadurch äußern, dass der Call to Action-But­ton häu­fi­ger ange­klickt wird oder Sie häu­fi­ger kon­tak­tiert wer­den.

Bei Designs aus Canva müs­sen Sie auf die Per­so­na­li­sie­rung ver­zich­ten. Bis­lang gibt es keine Funk­tion, die es ermög­licht, anhand von per­so­nen­spe­zi­fi­schen Infor­ma­tio­nen eine indi­vi­du­elle Anrede unter zu brin­gen.

Keine Opti­mie­rung für Les­bar­keit auf ver­schie­de­nen Gerä­ten
Einer der wich­tigs­ten Punkte für News­let­ter ist das Respon­sive Design. Mit einem respon­si­ven News­let­ter ver­ge­wis­sern Sie sich, dass sich der Look and Feel des News­let­ters an das End­ge­rät des Nut­zers anpasst. Der News­let­ter wird ent­spre­chend opti­miert dar­ge­stellt, wenn das Mai­ling auf einer Desk­top-Anwen­dung oder auf einem Smart­phone geöff­net wird.

Bei einem aus Canva expor­tier­ten Design müs­sen Sie auf diese Mög­lich­keit ver­zich­ten, da sich die­ses nicht an ver­schie­dene Dar­stel­lun­gen anpas­sen kann. So gehen Sie das Risiko ein, dass poten­ti­elle Käufer:innen ver­lo­ren gehen.

Mailchimp News­let­ter-Design

Mailchimp als Full-Ser­vice E‑Mail-Mar­ke­ting-Tool bie­tet Ihnen hier deut­lich mehr Funk­tio­nen: So bekom­men Sie mit dem Mailchimp eige­nen E‑Mail-Desi­gner her­vor­ra­gende News­let­ter mit allen tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen hin, die sich jeder­zeit dem End­ge­rät anpas­sen. Das Design-Tool kön­nen Sie mit­hilfe der Mecha­nik von Drag and Drop bedie­nen. Hier ste­hen Ihnen die wich­tigs­ten Bau­steine zur Ver­fü­gung: Text­bo­xen, Bil­der, But­tons und noch ein paar mehr.

Mit denen und einem all­ge­mei­nen Sty­le­guide, den Sie über den Rei­ter Style mit Ihrem Cor­po­rate Style fül­len kön­nen, bauen Sie wun­der­volle und respon­sive Designs auf. Auch hier müs­sen Sie nicht bei 0 anfan­gen, denn die Mailchimp Biblio­thek bie­tet neben der Mög­lich­keit, ein eige­nes Lay­out zu erstel­len auch eine Viel­zahl an The­mes an, die Sie nur noch mit Ihrer eige­nen Farb­welt und Inhal­ten fül­len müs­sen.

Für HTML-Ver­sierte gibt es auch die Mög­lich­keit, Tem­pla­tes selbst zu pro­gram­mie­ren. Falls Sie kom­ple­xere Tem­pla­tes benö­ti­gen, die über die Mög­lich­keit der Bau­steine hin­aus­ge­hen, erhal­ten Sie mit der Mailchimp Code Your Own-Vari­ante zu 100 % das Design, wel­ches Sie sich wün­schen. Hierzu benö­ti­gen Sie jedoch sehr gute HTML- sowie CSS-Kennt­nisse.

Fazit

Wenn Sie gerade erst Ihre E‑Mail-Mar­ke­ting-Stra­te­gie auf­bauen und wenig Bud­get haben, dann kann ich ver­ste­hen, dass Sie sich am liebs­ten ein ein­fa­ches Design in Canva erstel­len möch­ten. Immer­hin kön­nen Sie hier in nur einem ein­zi­gen Tool alle Ihre Mar­ke­ting­un­ter­la­gen erstel­len, ver­wal­ten und nach Belie­ben anpas­sen. 

Jedoch reicht es nicht aus, dass Ihr News­let­ter nur hübsch anzu­schauen ist. Die starre Gra­fik wird auf den Gerä­ten Ihrer Leser:innen nicht ordent­lich dar­ge­stellt, sie müs­sen zusätz­lich noch nach links bzw. nach rechts scrol­len, um alle Inhalte sehen und lesen zu kön­nen und dar­über hin­aus ver­lie­ren Sie eher Leser:innen, als dass Sie sie zum Kauf anre­gen.

 

Die gute Nach­richt
Sie müs­sen nicht kom­plett auf Canva ver­zich­ten! News­let­ter-Designs leben von anspre­chen­den Gra­fi­ken, die als Ele­mente in den eigent­li­chen News­let­ter ein­ge­baut wer­den. Diese kön­nen Sie wun­der­bar mit­hilfe von Canva erstel­len. Wenn Sie Ihren Canva-Account mit dem Mailchimp Con­tent Stu­dio ver­knüp­fen, wer­den Ihre Designs direkt in das Con­tent Stu­dio syn­chro­ni­siert und Sie kön­nen die Bild­da­tei direkt in Ihr Mai­ling impor­tie­ren.

Einen anspre­chen­den und respon­si­ven News­let­ter umzu­set­zen ist eine Kunst für sich. Mein Team und ich hel­fen Ihnen gerne dabei! Schauen Sie dafür gerne auf unse­rer Web­site vor­bei und neh­men Sie bei Fra­gen gerne Kon­takt zu uns auf.

Mailchimp Datenschutz war bereits 2015 Thema

Etwas weni­ger Gewicht und weni­ger graue Haare, das Thema aber damals schon drän­gend: Michael Keu­kert und Christy von Mailchimp spre­chen im Juni 2015 zum Thema EU und Mailchimp Daten­schutz.

Es ist der 19. Juni 2015, als ich in der Lobby des Ibis Hotel Ber­lin Messe auf Chris­ti­an­nah “Christy” Oyedeji, damals Head of Part­ner­ships bei The Rocket Sci­ence Group – der Her­stel­ler­firma von Mailchimp – war­tete. Es war das zweite Jahr nach den Ent­hül­lun­gen von Edward Snow­den über die Mas­sen­über­wa­chung durch US-Ame­ri­ka­ni­sche Geheim­dienste und ganz Europa fing an, über Daten­schutz und Daten-Sou­ve­rä­ni­tät zu dis­ku­tie­ren. Im Gepäck dabei hatte ich eine 20-sei­tige Power­Point-Prä­sen­ta­tion, die vor allem die­ses Thema behan­delte und Christy und ihre Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen bei Mailchimp dazu auf­rief, die­ses Thema als Wett­be­werbs-rele­vant anzu­se­hen und sobald es geht eine euro­päi­sche Daten­spei­che­rung anzu­bie­ten.

Ich kann kaum zäh­len, wie oft ich in den Jah­ren seit­dem das Thema in E‑Mails, Tele­fon­an­ru­fen und zuletzt auch Video­kon­fe­ren­zen immer und immer und immer wie­der bei Mailchimp ange­bracht habe. Von ande­ren euro­päi­schen Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen weiß ich, dass sie es ebenso gemacht haben.

Am 27.07.2021 wurde mein Rufen dann end­lich erhört. Unter dem Betreff “Exci­ting news about our plans for EU-based data sto­rage” teilte Mailchimp sei­nen Pro-Part­nern mit, dass in 2022 end­lich die lang­ersehnte Daten­spei­che­rung von EU-Daten in EU-Rechen­zen­tren kom­men wird:

We’re exci­ted to share that we’re on track to estab­lish an EU data cen­ter and wel­come new EU users to make choices about local data sto­rage start­ing in 2022. We know how important regio­nal data sto­rage is to our com­mu­nity around the world—we’ve heard your feed­back loud and clear—and wan­ted to let you know about the work we’ve been doing that’s led up to this announce­ment and our plans moving for­ward.

We’ve been working to make foun­da­tio­nal chan­ges to our data infra­struc­ture that will allow us to estab­lish local data cen­ters, inclu­ding in the EU, for more than two years. As sta­ted above, we expect to have at least one data cen­ter in the EU in 2022, with more to come. […] For now, we want to make sure you know how important our EU Mailchimp & Co com­mu­nity and cus­to­mers are, and that we’re com­mit­ted to ser­ving you for the long term.

Mailchimp wird im Jahr 2022 min­des­tens ein euro­päi­sches Rechen­zen­trum eröff­nen, hat aber bereits Pläne für wei­tere Rechen­zen­tren in Europa. Mailchimp-Benut­zern wird die Wahl gege­ben, die Daten dann in einem euro­päi­schen RZ zu spei­chern, oder nach wie vor auf ame­ri­ka­ni­schen Ser­vern.

Diese Nach­richt habe ich sofort an den von mir sehr geschätz­ten Rechts­an­walt Dr. Schwenke wei­ter­ge­ge­ben, der selbst Mailchimp ein­setzt und häu­fig zu die­sem Thema ver­öf­fent­licht. Herr Dr. Schwenke schreibt in sei­nem News­let­ter dazu:

Mailchimp will ab 2022 EU-Ser­ver […] anbie­ten. Das geht aus einer E‑Mail an Part­ner her­vor und würde die Nut­zung der E‑Mail-Mar­ke­ting­platt­form erheb­lich ver­ein­fa­chen.

Mailchimp auf Deutsch

Neben­bei bemerkt: Zu die­ser neuen euro­päi­schen Stra­te­gie passt im Übri­gen auch, dass mög­li­cher­weise noch 2021 Mailchimp kom­plett auf Deutsch ver­füg­bar sein wird. In die­sem Pro­jekt sind wir als welt­weit einer der ers­ten fünf Mailchimp Pro Part­ner seit eini­gen Mona­ten invol­viert und brin­gen lin­gu­is­ti­sche Exper­tise und Ein­blick in den deut­schen Markt in das Pro­jekt ein.

Mailchimp Daten­schutz mit ISO 27001 und ISO 27701 Norm

Das Daten­schutz­ni­veau von Mailchimp ist seit Jahr­zehn­ten sehr hoch, was sich in der beacht­li­chen Tat­sa­che nie­der­schlägt, dass es bei Mailchimp – im Gegen­satz zu vie­len ande­ren Fir­men – in der Unter­neh­mens­ge­schichte noch nie einen Daten­schutz­vor­fall gege­ben hat. Mailchimp hat auch immer – teil­weise schon sehr früh – immer die jeweils gel­ten­den inter­na­tio­na­len Abkom­men zum Daten­schutz  ein­ge­hal­ten. So ist es nur kon­se­quent, dass im Zuge der euro­päi­schen Rechen­zen­tren und Daten­spei­che­rung auch die ISO 27001/27701 Zer­ti­fi­zie­rung ange­strebt wird:

Along­side this work, Mailchimp is curr­ently pur­suing ISO 27001/27701 cer­ti­fi­ca­tion by an exter­nal audit firm. ISO is the inter­na­tio­nal gold stan­dard cer­ti­fi­ca­tion to prove out an infor­ma­tion secu­rity and pri­vacy pro­gram. ISO 27001 is spe­ci­fic to an Infor­ma­tion Secu­rity Manage­ment Sys­tem (ISMS) and ISO 27701 is spe­ci­fic to a Pri­vacy Infor­ma­tion Manage­ment Sys­tem (PIMS). We’re on track to earn our ISO 27001 ISMS cer­ti­fi­ca­tion in Octo­ber of this year, and ISO 27701 PIMS cer­ti­fi­ca­tion in 2022.

Es han­delt sich hier­bei um sehr strenge, inter­na­tio­nale Nor­men für die Sicher­heit von Infor­ma­ti­ons­tech­ni­schen Sys­te­men und den Daten­schutz. Mailchimp erwar­tet die erste Zer­ti­fi­zie­rung für Okto­ber 2021 und die zweite Zer­ti­fi­zie­rung für 2022. Mailchimp ist damit eines der ers­ten Unter­neh­men im E‑Mal-Mar­ke­ting, die eine eigen­stän­dige ISO 27001-Zer­ti­fi­zie­rung haben (diverse Markt­be­glei­ter von Mailchimp wer­ben mit der Zer­ti­fi­zie­rung – bei nähe­rem Hin­se­hen ist aber ledig­lich das externe Rechen­zen­trum zer­ti­fi­ziert, nicht aber das Unter­neh­men oder die Soft­ware selbst).

Ins­ge­samt sind das aus­ge­spro­chen gute Nach­rich­ten und ich freue mich, dass 6 Jahre Lobby-Arbeit von uns end­lich Erfolg hatte.

Am 16. Juli 2020 erließ der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Union (EUGH) ein Urteil in einem Fall, in dem das Pri­vacy Shield Frame­work, eine der Mög­lich­kei­ten für Unter­neh­men, Daten legal von der EU in die USA zu trans­fe­rie­ren, für ungül­tig erklärt wurde. Pri­vacy Shield war die Nach­folge-Ver­ein­ba­rung  zum Daten­schutz des Safe Har­bour Abkom­mens, wel­ches im Jahr 2015 eben­falls vom EUGH für ungül­tig erklärt wurde.

Mailchimp hat hierzu am sel­ben Tag eine Stel­lung­nahme ver­öf­fent­licht, die wir hier aus­zugs­weise wie­der­ge­ben und kom­men­tie­ren:

Zunächst möch­ten wir unse­ren Kun­den ver­si­chern, dass sie Mailchimp wei­ter­hin recht­mä­ßig nut­zen kön­nen und keine Maß­nah­men ergrei­fen müs­sen. In unse­rem Daten­ver­ar­bei­tungs­zu­satz bie­ten wir unse­ren Kun­den seit lan­gem zwei Schutz­ebe­nen für Daten­trans­fers aus der EU in die USA: die Ein­hal­tung des EU-US-Daten­schutz­sys­tems und der Stan­dard­ver­trags­klau­seln (SCC).

Das Urteil des EUGH hat zwar das Pri­vacy Shield Frame­work außer Kraft gesetzt, aber es hat keine Aus­wir­kun­gen auf die SCCs, die ein gül­ti­ger Daten­ex­port­me­cha­nis­mus blei­ben. Unsere Ver­träge sind so struk­tu­riert, dass die SCCs auto­ma­tisch in Kraft tre­ten, so dass sich für unsere Kun­den nichts ändert.

Wir sind bestrebt, die Fähig­keit unse­rer Kun­den zur Über­tra­gung und Ver­ar­bei­tung von Daten auf unse­rer Platt­form zu schüt­zen. Unser Rechts­team und unser Daten­schutz­be­auf­trag­ter beob­ach­ten diese Situa­tion genau, und wir wer­den unsere Kun­den wei­ter­hin auf dem Lau­fen­den hal­ten.

Die­ser Ansicht schlie­ßen sich auch bekannte Anwälte wie der Ber­li­ner Daten­schutz­an­walt Dr. Tho­mas Schwenke an, der auch selbst Mailchimp ein­setzt.

In der Ver­gan­gen­heit wur­den lei­der in “schö­ner” Regel­mä­ßig­keit Gerüchte zur Recht­mä­ßig­keit des Ein­sat­zes von Mailchimp gestreut. Ich arbeite mitt­ler­weile seit über 15 Jah­ren mit Mailchimp und in die­ser Zeit kam es zu kei­nem ein­zi­gen Daten­schutz­vor­fall oder Daten­ver­lust auf  Sei­ten von Mailchimp. Ich hatte in die­ser Zeit Kon­takt zu vie­len Mailchimp-Mit­ar­bei­tern und kann den Ein­satz und das Bemü­hen um erst­klas­si­gen Daten­schutz bestä­ti­gen. Schaut man sich Vor­fälle der Ver­gan­gen­heit an, zum Bei­spiel das Abhan­den­kom­men von 40 Mil­lio­nen Kre­dit­kar­ten­da­ten bei Mas­ter­card in 2005 oder 3 Mil­lio­nen Kun­den­da­ten beim Auto­ver­mie­ter Buch­bin­der in 2019, dann weist Mailchimp eine ein­wand­freie Daten­schutz­his­to­rie auf.

Im Rah­men der Umset­zung der DSGVO war Mailchimp eines der ers­ten Unter­neh­men, dass bereits ein gutes Jahr vor der Umset­zungs­frist mit aus­führ­li­chen Infor­ma­tio­nen die Kun­den unter­rich­tete und dem­nach auch fast 3 Monate vor der Frist mit allen Maß­nah­men fer­tig war. Zu einem Zeit­punkt, an dem man­che ande­ren Anbie­ter im Online­mar­ke­ting noch nicht ein­mal eine erste Infor­ma­tion an Kun­den ver­sen­det hat­ten.

Man kann nur mut­ma­ßen, mit wel­cher Moti­va­tion ent­spre­chende Gerüchte über den Markt­füh­rer Mailchimp (welt­wei­ter Markt­an­teil 60%, der nächst-größte Mit­be­wer­ber hat 9,5%) gestreut wer­den – aus fak­ti­scher Sicht ent­beh­ren Sie jeg­li­cher Grund­lage.

Foto: Gerichts­hof der Euro­päi­schen Union

Über­ra­schend hat Mailchimp am 24.10.2017 ange­kün­digt, den Stan­dard für die Lis­ten­an­mel­dung ab Novem­ber vom bis­her gebräuch­li­chen Dou­ble-Opt-In auf Sin­gle-Opt-In umzu­stel­len. Was für die Anmel­de­zah­len gut ist – ein nicht unbe­trächt­li­cher Teil der poten­ti­el­len Abon­nen­ten geht in die­sem zwei­stu­fi­gen Pro­zess ver­lo­ren – birgt für deut­sche Mailchimp-Anwen­der Risi­ken.

Pro­ble­ma­tisch ist die Ent­schei­dung von Sei­ten Mailchimps, diese Ände­rung rück­wir­kend für alle bestehen­den Accounts durch­zu­füh­ren! Ab dem 1.11.2017 ver­fü­gen somit alle Accounts nur noch über Sin­gle-Opt-In und der Account-Inha­ber ist so mög­li­cher­weise recht­li­chen Risi­ken aus­ge­setzt.

Glück im Unglück: Mailchimp sen­det den Account-Inha­bern einen indi­vi­du­el­len Link zu, über den sie ihre Lis­ten vor dem 31.10.2017 für den Ver­bleib im Dou­ble-Opt-In mar­kie­ren kön­nen. Jeder Account-Inha­ber muss aber vor dem Stich­tag aktiv wer­den!

Wäh­rend diese Ände­rung glo­bal aus­ge­rollt wird, sind aber nicht alle Accounts von der Ände­rung betrof­fen. Die Ände­run­gen sind für Sie nicht rele­vant wenn Sie:

  • Die Lis­ten aus­schließ­lich(!) manu­ell (CSV-Upload, Admin-Add, Copy+Paste von Excel) pfle­gen.
  • Die Lis­ten aus­schließ­lich(!) über die Mailchimp-API befüllt wer­den, denn die API gibt selbst vor ob Sin­gle- oder Dou­ble-Opt-In genutzt wird.
  • Die Lis­ten aus­schließ­lich(!) über ein CRM wie Sales­force befüllt wer­den.
  • Die Lis­ten Emp­fän­ger Bestands­kun­den im Sinne von § 7 Abs.3 UWG sind und somit kein Dou­ble-Opt-In nötig ist.

Aber auch wenn dies auf Ihre Lis­ten zutrifft, scha­det es nicht, bereits im Vor­feld, spä­tes­tens aber ab 1.11., Ihre Lis­ten den­noch umzu­stel­len, so dass auch nicht ver­se­hent­lich ein Emp­fän­ger ohne Dou­ble-Opt-In dar­auf lan­det.

Für wei­tere Fra­gen stehe ich unter info@​mailchimp-​agentur.​de gerne zur Ver­fü­gung.

Update 25.10.:

Mailchimp hat sich auf meine Anfrage bei mir zurück­ge­mel­det und fol­gen­den Link bereit­ge­stellt, über den man jeder­zeit den Sta­tus der ein­zel­nen Lis­ten ein­se­hen und anpas­sen kann: http://​admin​.mailchimp​.com/​l​i​s​t​s​/​o​p​t​-​i​n​-​s​t​a​t​us/

Update 26.10.: Wei­tere Mel­dun­gen zu die­sem Thema:

24.10.2017 “Ankün­di­gung” von Mailchimp im Blog https://​blog​.mailchimp​.com/​f​r​e​s​h​-​n​e​w​-​p​o​p​-​u​p​-​f​o​r​m​s​-​t​o​-​g​r​o​w​-​y​o​u​r​-​l​i​st/
25.10.2017 Recht­li­che Ein­schät­zung von RA Dr. Schwenke https://​drschwenke​.de/​a​c​h​t​u​n​g​-​m​a​i​l​c​h​i​m​p​-​d​o​u​b​l​e​-​o​p​t​-​in/
26.10.2017 heise News­ti­cker zum Thema https://​www​.heise​.de/​n​e​w​s​t​i​c​k​e​r​/​m​e​l​d​u​n​g​/​M​a​i​l​c​h​i​m​p​-​w​e​c​h​s​e​l​t​-​a​u​f​-​S​i​n​g​l​e​-​O​p​t​-​i​n​-​S​e​i​t​e​n​b​e​t​r​e​i​b​e​r​n​-​d​r​o​h​e​n​-​A​b​m​a​h​n​u​n​g​e​n​-​3​8​7​4​0​6​9​.​h​tml
26.10.2017 Online­händ­ler News https://​www​.online​haend​ler​-news​.de/​r​e​c​h​t​/​r​e​c​h​t​s​f​r​a​g​e​n​/​3​0​2​4​3​-​u​m​s​t​e​l​l​u​n​g​-​s​i​n​g​l​e​-​o​p​t​-​i​n​-​a​l​l​e​-​m​a​i​l​c​h​i​m​p​-​a​b​m​a​h​n​g​e​f​a​h​r​.​h​tml

Jetzt neu bei Mailchimp: Insta­gram Ads. Damit ent­steht nach den Face­book Ad Cam­paigns ein wei­te­rer ein­fa­cher Weg für Sie, um Ihre Kun­den noch bes­ser zu errei­chen. Mit den Insta­gram Ad Cam­paigns kön­nen Sie ein­fach Ihre Kam­pa­gnen ent­wer­fen, mana­gen und tra­cken und das immer ver­bun­den mit Ihren News­let­ter-Kam­pa­gnen und Face­book Ads.

Warum jetzt Insta­gram? Insta­gram ist laut Mailchimp der ideale Kanal, um Pro­dukte dar­zu­stel­len und eine Marke auf­zu­bauen. So sagt John Fore­man, VP Pro­duct Manage­ment von Mailchimp: “Mailchimps E‑Commerce Kun­den ver­brin­gen schon viel Zeit und Mühe damit hoch­wer­tige Mar­ken und Pro­dukt­bil­der her­zu­stel­len. Nun kön­nen Sie diese auch nut­zen, um sie direkt an die Kun­den zu brin­gen.”

Fin­den Sie Ihre Ziel­gruppe mit den Face­book Ad Cam­paigns

Ein gro­ßer Vor­teil der Nut­zung von Insta­gram Ads ist, dass Sie Ihre Mailchimp-Lis­ten nut­zen kön­nen. Dabei wis­sen Sie bereits, wer Ihre bes­ten Kun­den sind und haben so einen guten Aus­gangs­punkt, um neue, ähn­li­che Kunde zu fin­den. Durch das Tar­ge­ting von Kun­den, die Ihren bestehen­den Kun­den demo­gra­phisch und im Bezug auf die Inter­es­sen ähneln, kön­nen Sie genau die rich­tige Ziel­gruppe anspre­chen.

Unter­stüt­zen Sie Ihren ROI

Eines der unan­ge­nehms­ten Gefühle beim Arbei­ten mit Mar­ke­ting­kam­pa­gnen ist das Gefühl, Geld in ein schwar­zes Loch zu wer­fen. Mit den Insta­gram Ads bei Mailchimp sehen Sie ganz exakt, wie Ihre Anzei­gen per­for­men und was mit Ihrem Geld pas­siert.

Wenn Sie Ihren Shop mit Mailchimp ver­bin­den, sehen Sie den Ein­fluss, den Ihre Insta­gram Kam­pa­gne hatte, die ver­kau­fen Pro­dukte, die neuen Abon­nen­ten und die neuen Kun­den.

Ist Insta­gram der rich­tige Kanal für Sie?


Stel­len Sie sich dazu die fol­gen­den zwei Fra­gen:

  1. Möch­ten Sie die Ver­käufe oder die Besu­che auf Ihrer Web­site ankur­beln?

Wenn Ihre Marke schon bei Insta­gram ver­tre­ten ist und Sie neue Fol­lower wol­len, dann ist Insta­gram Ads viel­leicht nicht das rich­tige Tool für Sie. Wenn Sie aber den Sei­tentraf­fic und die Ver­käufe über Smart Pho­nes und Tablets anre­gen wol­len, dann sind Sie mit den Insta­gram Ads gut bera­ten.

  1. Ist Ihr Kun­den­stamm demo­gra­phisch mit Ihren Insta­gram-Fol­lower zu ver­glei­chen?

Insta­gram hat welt­weit mehr als 700 Mil­lio­nen Nut­zer und hat eine glo­bale Rele­vanz. Die Mehr­heit der Nut­zer lebt außer­halb der USA, die Hälfte aller Nut­zer zwi­schen 18 und 29 Jah­ren nutz Insta­gram, 28 % der 30 bis 49-jäh­ri­gen eben­falls. Frauen nut­zen Insta­gram etwas häu­fi­ger als Män­ner. Es gibt also eine gute Chance, dass Ihre Kun­den bei Insta­gram ver­tre­ten sind.

Gestal­ten Sie Ihre Anzeige

Wenn Sie eine News­let­ter­kam­pa­gne auf­set­zen kön­nen, ist auch eine Insta­gram Anzeige kein Pro­blem für Sie. Sie sind ebenso ein­fach zu gestal­ten wie Face­book Ad Cam­paigns: Mit dem Ad Buil­der kön­nen Sie Anzei­gen gestal­ten, ein genaues Tar­ge­ting vor­neh­men und anhand des Reportings eine Erfolgs­mes­sung durch­füh­ren.

 

Facebook Ad CampaignsWenn Sie erst ein­mal Ihre Ziel­gruppe fest­ge­legt haben, soll­ten Sie sich einen Moment Zeit neh­men und sich das Ziel Ihrer Face­book Ad Cam­paign vor Augen füh­ren. Wel­che Mes­sage wol­len Sie rüber­brin­gen? Die fol­gen­den Tipps kön­nen Ihnen dabei hel­fen.

Schrei­ben Sie die benö­tig­ten Texte mit Ihrer Ziel­gruppe im Hin­ter­kopf

Hal­ten Sie Ihren Con­tent rele­vant und spe­zi­fisch. Wenn Sie eine Anzeige für ein neues Pro­dukt vor­be­rei­ten, dann sieht diese anders aus, wenn Sie bestehende Kun­den anspre­chen oder wenn Sie neue Kun­den anspre­chen möch­ten.

Pla­nen Sie einen Call to Action ein

Ein CTA-But­ton hilft Ihren Lesern und Abon­nen­ten und lei­tet diese an, was als nächs­tes zu tun ist. So kön­nen Sie sowohl den Traf­fic als auch die Ver­käufe anhei­zen, beson­ders bei Men­schen, die auf Ihren Smart­phones durch Face­book scrol­len.

Brin­gen Sie eine klare Mes­sage rüber

Hal­ten Sie Ihre Haupt­aus­sage kurz und prä­gnant, ver­ste­cken Sie keine Bot­schaf­ten.

Blei­ben Sie Ihrer Marke treu

Die Face­book Ad Cam­paign sollte gemein­sam mit Ihrer Web­site, Ihren News­let­tern und Ihrem Look ein­heit­lich sein. Schrei­ben Sie des­halb auch in dem Ton, den Sie nor­ma­ler­weise auch anschla­gen wür­den.

Wäh­len Sie das rich­tige Image

Bei den Face­book Ad Cam­paigns wäh­len Sie, wel­che Art von Anzeige Sie erstel­len möch­ten. Karus­sel Anzei­gen kön­nen hel­fen, eine Geschichte zu erzäh­len oder einen Show­case mit meh­re­ren Pro­duk­ten dar­zu­stel­len. Eine ein­fa­che Bild­an­zeige ist dann sinn­vol­ler, wenn Sie die volle Auf­merk­sam­keit auf ein Pro­dukt len­ken möch­ten. Egal, wel­che Art Anzeige Sie wäh­len, Sie brau­chen das pas­sende Bild­ma­te­rial, das Ihre Wer­be­aus­sage unter­stützt. Behal­ten Sie die fol­gen­den Punkte bei der Bild­aus­wahl im Hin­ter­kopf.

Nut­zen Sie Bil­der, die Ihre Aus­sage unter­stüt­zen und Ihre Marke stär­ken

Die aus­ge­wähl­ten Bil­der soll­ten die Aus­sage Ihrer Anzeige unter­stüt­zen und es den Kun­den ein­fach machen, sich mit Ihrem Unter­neh­men, den Mit­ar­bei­ter und den Pro­duk­ten zu iden­ti­fi­zie­ren.

Behal­ten Sie den Kon­text des News Feed im Hin­ter­kopf

Ein Anzeige, die auch in einem Hoch­glanz­mo­de­ma­ga­zin abge­druckt wer­den könnte, passt unter Umstän­den nicht zu Ihren Face­book Ad Cam­paigns und der Time­line eines indi­vi­du­el­len Nut­zers.

Nut­zen Sie hoch­auf­ge­löste Bil­der

Ein gutes und anspre­chen­des Bild weckt die Auf­merk­sam­keit der Ziel­gruppe, wäh­rend diese durch Face­book scrollt. Für ein­fa­che Bild­an­zei­gen soll­ten die Bild­vor­la­gen in am bes­ten in den Maßen 1200x628 Pixel vor­han­den sein, bei Karus­sel­an­zei­gen müs­sen die Bil­der qua­dra­tisch sein und etwa 1080x1080 Pixel mes­sen.

Fas­sen Sie sich kurz

Face­book Anzei­gen, die Bil­der und fast gar kei­nen oder sogar gar kei­nen Text beinhal­ten, kos­ten weni­ger und sind ziel­füh­ren­der.

 

Sie sind auf der Suche nach wei­te­ren Tipps rund ums News­let­ter-Mar­ke­ting? In den E‑Commerce und E‑Mail-Mar­ke­ting-Büchern vom AIX­hi­bit-Ver­lag für E‑Commerce und Online­mar­ke­ting fin­den Sie Fach­wis­sen und viele Tipps rund ums News­let­ter-Mar­ke­ting – auch mit Mailchimp.

Facebook Ad CampaignFace­book und Mailchimp – eine junge Liebe, die defi­ni­tiv auch beim Mailchimp-Day 2017 dis­ku­tiert wird. Seit eini­gen Wochen hat Mailchimp die Face­book Ad Cam­paigns für Mailchimp auf den Markt gebracht und bie­tet damit eine smarte und starke Mög­lich­keit, mit der man ein­fach neue Ziel­grup­pen errei­chen kann und quasi neben­bei die eigene Marke för­dern kann und den Umsatz stei­gern kann. Mit eini­gen Tipps sind die Face­book Ad Cam­paigns ein­fach umsetz­bar.

Erken­nen Sie Ihre Ziel­gruppe

Als ers­ter Schritt ist das Erken­nen und Defi­nie­ren der eige­nen Ziel­gruppe sehr wich­tig. Wen wol­len Sie mit wel­chem Ziel errei­chen? Viel­leicht möch­ten Sie Kun­den, die vor eini­ger Zeit gekauft haben, reak­ti­vie­ren? Oder Sie möch­ten neue Kun­den gewin­nen, die mit Ihren bis­he­ri­gen Kun­den viel gemein­sam haben? Jedes Ziel erfor­dert eine andere Ziel­gruppe, die Sie mit genau zuge­schnit­te­nen Kam­pa­gnen am bes­ten errei­chen kön­nen.

Ihre Mailchimp-Lis­ten

Das Aus­wäh­len Ihrer bestehen­den Mailchimp Abon­nen­ten bei Face­book hilft Ihnen erneut eine Ver­bin­dung mit Ihren Kun­den – oder poten­ti­el­len Kun­den – her­zu­stel­len. Mit den Seg­men­ta­tion Tools bei Mailchimp kön­nen Sie das, was Sie schon über Ihre Nut­zer wis­sen, nut­zen, um Anzei­gen und Kam­pa­gnen zu ent­wer­fen, die die Con­ver­si­ons stei­gern und die Zurück­hal­tung Ihrer Kun­den ver­bes­sern.

Wenn Sie mehr Abon­nen­ten zu Kun­den machen möch­ten, kön­nen Sie eine Seg­ment mit Kon­tak­ten erstel­len, die noch nicht ein­ge­kauft haben, und diese über die Face­book Ad Cam­paigns tar­ge­ten, bei­spiels­weise mit einer Kam­pa­gne zum kos­ten­lo­sen Ver­sand. Wenn Sie bestehende Kun­den reak­ti­vie­ren möch­ten oder mit die­sen in Kon­takt tre­ten möch­ten, erstel­len Sie eine Anzeige basie­rend auf der Kun­den­his­to­rie des Seg­ments kürz­li­che, wie­der­holte oder abge­sprun­gene Kun­den. Mit den Face­book Ad Cam­paigns bei Mailchimp kön­nen Sie sogar Kun­den anspre­chen, die nicht zu Ihren Abon­nen­ten gehö­ren. Mit einem klei­nen Goo­die oder einem Incen­tive kön­nen Sie diese Ziel­gruppe leicht zu Abon­nen­ten machen.

Die Ziel­gruppe mit ähn­li­chen Inter­es­sen

Face­book sam­melt viele Daten über seine Nut­zer, anhand die­ser Tar­ge­ting Optio­nen kön­nen Sie die genau für Sie rele­van­ten Daten für Ihre Kam­pa­gnen nut­zen. So kön­nen tolle Wege ent­ste­hen, die Sie nut­zen kön­nen, um sich bei poten­ti­el­len, neuen Kun­den vor­zu­stel­len, Ihre Bekannt­heit zu stei­gern und Ihre Abon­nen­ten­zahl zu stei­gern.

Bei den Face­book Ad Cam­paigns haben Sie die Mög­lich­keit Ihre Ziel­gruppe nach Stand­ort, Geschlecht, Alter und Inter­esse ein­zu­gren­zen und Seg­men­ta­tion Tools zu nut­zen. So kön­nen Sie ein­fach mög­li­che Kun­den fin­den, die Ihren bestehen­den Kun­den ähneln.

Die Ziel­gruppe mit den Inter­es­sen, die Sie fest­le­gen

Diese Funk­tion ist beson­ders dann inter­es­sant für Sie, wenn Sie ein klei­nes Unter­neh­men haben und noch kei­nen gro­ßen Kun­den­stamm oder wenn Sie frisch mit dem Mar­ke­ting ange­fan­gen haben. Auch hier kön­nen Sie durch Face­book Daten Ihre Ziel­gruppe nach Stand­ort, Geschlecht, Alter und Inter­es­sen ein­gren­zen und diese dann ein­la­den, Ihre News­let­ter zu abon­nie­ren, sie über Ihre Pro­dukte infor­mie­ren oder sie auf­for­dern, Ihre Web­site zu besu­chen. Wenn Ihre Ziel­gruppe und Ihre Abon­nen­ten dann dadurch stei­gen, haben Sie wie gewohnt die Mög­lich­keit zur Seg­men­tie­rung.

 

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